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Modularität in der Fertigung stärkt die Effizienz – Effiziente Lohnfertigung mit dem Neoswiss-Drehsystem

1. April 2026 by Redaktion

In der Metallbearbeitung ist die Optimierung von Rüstzeiten und Produktionsprozessen ein zentraler Erfolgsfaktor. Lohnfertiger, die auf hohe Flexibilität und kurze Lieferzeiten angewiesen sind, profitieren besonders von modular aufgebauten Fertigungssystemen. Das Beispiel der Stork Automatendreherei zeigt, wie das modulare Neoswiss-Drehsystem von Iscar die Effizienz steigert und gleichzeitig den wachsenden Anforderungen des deutschen Lohnfertigungsmarktes gerecht wird.

Inhaltsverzeichnis

  • Modularität in der Fertigung – Warum sie entscheidend ist
    • Neoswiss-Drehsystem von Iscar – Funktionsweise und Vorteile
  • Stork Automatendreherei – Praxisbeispiel für effiziente Lohnfertigung
  • Marktentwicklung der Lohnfertigung in Deutschland
  • Risiken und Gegenmaßnahmen bei modularen Systemen
  • FAQ zum Neoswiss-Drehsystem und zur Lohnfertigung
  • Fazit

Modularität in der Fertigung – Warum sie entscheidend ist

Ergänzende Informationen zum Thema
  • SMED-Methode reduziert Rüstzeiten um bis zu 80 %, z.B. von 90 auf 18 Minuten bei Stanzmaschinen (business-wissen.de).
  • Typische Rüstzeit bei CNC-Drehmaschinen: 20-90 Minuten, Ziel nach SMED: 5-20 Minuten (symestic.com).
  • Häufiger Fehler: Fehlende Standardisierung von Abläufen führt zu unnötigen Verzögerungen (mfr-deutschland.de).
  • Alternative: Automatisierte Werkzeugplanung minimiert Rüstvorgänge durch intelligente Zuordnung (boehme-weihs.de).
  • Risiko: Hohe Anfangsinvestitionen in Schnellwechselsysteme belasten kleine Lohnfertiger (refa.de).
  • Praktischer Schritt: Interne Rüstvorgänge in externe umwandeln, z.B. Vorbereitung parallelen (symestic.com).
  • Vorteil: Reduzierte Rüstzeiten steigern Maschinenverfügbarkeit und ermöglichen kleinere Losgrößen (refa.de).
  • Technischer Trend: Cobots unterstützen präzise Rüstprozesse und verkürzen Zeiten signifikant (mfr-deutschland.de).

Neuigkeiten zum Thema mittels KI (ChatGPT; Perplexity) abfragen. Die Nutzung ist kostenlos. Eingaben werden nicht gespeichert. 

Modulare Fertigungssysteme ermöglichen eine schnelle Anpassung an wechselnde Produktionsanforderungen und reduzieren Rüstzeiten erheblich. Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 (Quelle S2) können modular aufgebaute Systeme die Rüstzeiten um bis zu 15 % senken. Diese Verbesserung wirkt sich direkt auf die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit aus – ein zentraler Aspekt für Lohnfertiger, die große Losgrößen und variable Aufträge kombinieren müssen.

Neoswiss-Drehsystem von Iscar – Funktionsweise und Vorteile

  • Modulares Konzept für Langdreher, das einzelne Komponenten schnell austauschen lässt.
  • Reduzierung der Rüstzeiten um bis zu 15 % (Studie 2022, Fertigungstechnologien Journal).
  • Erhöhte Produktionsgeschwindigkeit und -flexibilität.
  • Einfachere Integration neuer Werkzeuge und Schnellwechsel-Köpfe.

Das System unterstützt insbesondere Lohnfertiger, die auf eine hohe Variabilität in der Produktion angewiesen sind, weil es schnelle Umrüstungen zwischen unterschiedlichen Serien ermöglicht.

Stork Automatendreherei – Praxisbeispiel für effiziente Lohnfertigung

Die Stork Automatendreherei in Babenhausen (Hessen) ist seit fast 60 Jahren ein etablierter Lohnfertiger. Mit 15 Mitarbeitern arbeitet das Unternehmen im Zweischichtbetrieb und produziert eine breite Palette von Seriendrehteilen:

  • Durchmesser: 1 mm bis 50 mm
  • Losgrößen: 50 bis 25 000 Stück
  • Jahresmengen: 1 000 bis 1 000 000 Stück
  • Materialien: Automaten-, Bau- und Einsatzstahl, Edelstahl, Nichteisenmetalle

Die Kunden von Stork kommen aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Hydraulik. Sie erwarten faire Preise, hohe Qualität, Liefertreue und Flexibilität. Durch den Einsatz des modularen Neoswiss-Drehsystems konnte Stork die Rüstzeiten signifikant verkürzen und die Produktivität steigern.

Nach der Integration des Neoswiss-Systems berichtet Geschäftsführer Björn Birkholz, dass die Produktionsgeschwindigkeit und -flexibilität „erheblich verbessert“ wurden. Dies spiegelt die in der Studie (2022) nachgewiesene Reduktion der Rüstzeiten wider.

Marktentwicklung der Lohnfertigung in Deutschland

Der Markt für Lohnfertigung in Deutschland wächst kontinuierlich. Prognosen für das Jahr 2023 zeigen ein Wachstum von 4,5 % (Quelle S1). Dieser Anstieg ist auf die steigende Nachfrage nach präzisen Metallteilen in den Kernindustrien zurückzuführen.

  • Marktwachstum 2023: 4,5 % (Marktforschung.de, 2023)
  • Wichtige Kundensegmente: Automobil, Maschinenbau, Hydraulik
  • Steigende Anforderungen an Qualität, Lieferzuverlässigkeit und Flexibilität

Die Kombination aus wachsendem Markt und modularen Fertigungssystemen bietet Lohnfertigern wie Stork die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und gleichzeitig auf die steigende Nachfrage zu reagieren.

Risiken und Gegenmaßnahmen bei modularen Systemen

Ein potenzielles Risiko besteht in der Abhängigkeit von Modulherstellern. Eine zu starke Bindung an externe Anbieter kann die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens einschränken. Unternehmen sollten daher Strategien entwickeln, um diese Abhängigkeit zu minimieren, etwa durch:

  • Mehrere Lieferanten für kritische Module prüfen.
  • Langfristige Rahmenverträge mit klaren Service- und Lieferbedingungen.
  • Interne Schulungen für das Wartungs- und Umrüstmanagement.

FAQ zum Neoswiss-Drehsystem und zur Lohnfertigung

Was ist das Neoswiss-Drehsystem?Das Neoswiss-Drehsystem von Iscar ist ein modulares System für Langdreher, das die Effizienz in der Metallbearbeitung steigert.Welche Industrien nutzen die Lohnfertigung?Die Lohnfertigung wird vor allem in der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Hydraulik eingesetzt.

Fazit

Modulare Fertigungssysteme wie das Neoswiss-Drehsystem von Iscar sind ein entscheidender Treiber für die Effizienzsteigerung in der Lohnfertigung. Die Reduktion der Rüstzeiten um 15 % (2022) und das erwartete Marktwachstum von 4,5 % (2023) zeigen, dass Unternehmen, die auf modulare Lösungen setzen, besser auf die steigende Nachfrage nach präzisen Metallteilen reagieren können. Das Praxisbeispiel der Stork Automatendreherei verdeutlicht, wie modulare Systeme nicht nur die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen, sondern auch die Kundenerwartungen hinsichtlich Preis, Qualität und Flexibilität erfüllen. Gleichzeitig sollten Lohnfertiger das Risiko einer zu hohen Abhängigkeit von Modulherstellern im Blick behalten und geeignete Gegenmaßnahmen etablieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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