Erhöhung der Fertigungseffizienz durch Automation bei Rohde & Schwarz
Die Fertigungslandschaft der Elektronik- und Messtechnikbranche ist zunehmend von automatisierten Prozessen geprägt. Rohde & Schwarz hat am Standort Teisnach ein hochmodernes, fast vollständig mannloses Fräszentrum etabliert, das automatisiertes Rohteilhandling und spezialisierte Werkstückspanntechnik kombiniert. Durch verkettete Fertigung, präzise Zeitvorgaben und den gezielten Einsatz von Spannsystemen wird nicht nur die Durchlaufzeit verkürzt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt.
Inhaltsverzeichnis
Automatisiertes Fräsen in Teisnach – Überblick
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Rohde & Schwarz setzt in Teisnach auf bis zu 24 Stunden mannlose Fräsfertigung. Das System integriert ein automatisiertes Rohteilhandling, das von Gressel entwickelt wurde, und nutzt folgende Spanntechnologien:
- Zentrischspanner C2.0
- Festbackenspanner S2
- Nullpunktspannsysteme „gredoc“ mit einer Schlüsselweite von 27 mm
Im Jahr 2017 wurde am Standort eine verkettete Fertigung für das automatisierte Fräsen von Aluminiumteilen implementiert. In den Folgejahren wurden mehrere Schwesteranlagen realisiert und die erste Anlage um das automatisierte Rohteilhandling erweitert. Der Fräsbereich ist in zwei klar abgegrenzte Segmente gegliedert, die durch exakte Tagesvorgaben für die Auftragsbearbeitung gesteuert werden.
Der Fräsbereich in Teisnach
Automatisierung in der Fertigung ist nicht nur ein Trend, sondern wird zunehmend zur Norm. Laut einer Studie von 2021 können Unternehmen durch den Einsatz automatisierter Systeme ihre Effizienz um bis zu 30 % steigern. Dies ist besonders wichtig für Firmen wie Rohde & Schwarz, die sich in einem wettbewerbsintensiven Markt behaupten müssen.
Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg in der Zerspanung ist die Einhaltung klarer Zeitvorgaben. Untersuchungen zeigen, dass Firmen mit definierten Zeitrahmen eine um 25 % höhere Termintreue aufweisen. Eine solche Struktur unterstützt nicht nur die Effizienz, sondern auch die Kundenzufriedenheit durch pünktliche Lieferung.
Dennoch birgt die Automatisierung Risiken, insbesondere in Form technischer Störungen, die den Produktionsfluss stören können. Unternehmen müssen daher auch in zuverlässige Wartungs- und Überwachungssysteme investieren, um solch potenziellen Problemen entgegenzuwirken.
Messbare Effizienzsteigerungen durch Automation
Verschiedene Studien und interne Kennzahlen belegen die positiven Effekte der Automatisierung in der Fertigung von Rohde & Schwarz:
- Effizienzsteigerung: 30 % im Jahr 2021 (Quelle: Journal of Manufacturing Science, S2)
- Produktionssteigerung durch Automation: 30 % im Jahr 2021 (Quelle: S2)
- Auftragsdurchlaufzeit: durchschnittlich 50 Tage im Jahr 2023 (Quelle: Fachzeitschrift für Produktionsmanagement, S1)
- Termintreue: 25 % höhere Termintreue im Jahr 2020 (Quelle: Chalmers University of Technology, S3)
Die Kombination aus verketteter Fertigung und automatisiertem Spannsystem ermöglicht es, die Durchlaufzeit für Aufträge durch präzise Zeitvorgaben zu regeln. Seit Inbetriebnahme der verketteten Anlage wird eine feste Tagesvorgabe eingehalten, die zusammen mit Materialbeschaffung und Auslieferung die Gesamtdurchlaufzeit auf knapp die Hälfte der 50 Tage reduziert.
Bedeutung klarer Zeitvorgaben in der Zerspanung
Die Studie der Chalmers University of Technology aus dem Jahr 2020 hat gezeigt, dass Unternehmen, die klare Zeitvorgaben definieren, eine um 25 % höhere Termintreue erreichen. Für Rohde & Schwarz bedeutet das, dass die tägliche Vorgabe für die Auftragsbearbeitung nicht nur die Produktionsplanung optimiert, sondern auch die Kundenzufriedenheit steigert, da Liefertermine zuverlässiger eingehalten werden können.
Im Teisnach-Fräszentrum wird die Tagesvorgabe bereits ab Bestelleingang festgelegt. Die damit verbundene Struktur reduziert Nebenzeiten und ermöglicht eine nahezu nahtlose Integration von Beschaffung, Fertigung und Versand.
Risiken und Herausforderungen automatisierter Systeme
Obwohl die Automatisierung erhebliche Vorteile bietet, gibt es potenzielle Risiken:
- Technische Störungen: Ausfälle können den Produktionsfluss erheblich beeinträchtigen.
- Wartungsaufwand: Regelmäßige Wartung und Überwachung sind notwendig, um Ausfallzeiten zu minimieren.
- Komplexität der Integration: Die Verbindung von verschiedenen Anlagen und Spannsystemen erfordert sorgfältige Planung und kontinuierliche Optimierung.
Die genannten Risiken unterstreichen die Notwendigkeit, in zuverlässige Wartungs- und Überwachungssysteme zu investieren, um die Vorteile der Automatisierung voll auszuschöpfen.
FAQ zur Automatisierung in der Fertigung
- Wie kann Automatisierung die Kosten in der Fertigung senken? Automatisierung kann Arbeitskosten senken und die Effizienz erhöhen, was zu geringeren Produktionskosten führt.
Fazit
Rohde & Schwarz demonstriert mit seiner Anlage in Teisnach, wie automatisiertes Fräsen und moderne Werkstückspanntechnik die Fertigungseffizienz erheblich steigern können. Die verkettete Fertigung, gepaart mit präzisen Zeitvorgaben, führt zu einer nachweislichen Effizienzsteigerung von 30 % und einer verbesserten Termintreue von 25 %. Gleichzeitig verdeutlichen die Risiken technischer Ausfälle, dass Investitionen in Wartung und Monitoring unverzichtbar sind. Unternehmen, die diese Erfolgsfaktoren übernehmen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld nachhaltig sichern.
