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Künstliche Intelligenz in KMU – Wie Koenig & Bauer mit einem Hackathon ein übergreifendes Cockpit entwickelte

8. April 2026 by Redaktion

Die zunehmende Digitalisierung stellt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor die Herausforderung, innovative Technologien zu nutzen, ohne dabei hohe IT-Kosten zu verursachen. Ein anschauliches Beispiel liefert die Koenig & Bauer AG: Durch ein interdisziplinäres Innovationsteam und einen gezielten Hackathon wurde ein fertigungsübergreifendes Cockpit entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) einsetzt – und das ganz ohne klassische IT-Experten. Dieser Artikel beleuchtet den gesamten Prozess, die erzielten Effekte und erklärt, warum das Modell besonders für KMU attraktiv ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Hintergrund und Herausforderung bei Koenig & Bauer
  • Der interdisziplinäre Hackathon – Vorgehensweise und Ergebnis
    • Teamzusammensetzung
    • Ablauf des Hackathons
  • Das fertigungsübergreifende Cockpit – Funktionen und Nutzen
  • Warum die Methode besonders für kleinere und mittlere Unternehmen geeignet ist
  • Risiken und Gegenmaßnahmen
  • FAQ
    • Was sind Hackathons und wie funktionieren sie?
  • Fazit

Hintergrund und Herausforderung bei Koenig & Bauer

Vor dem Projekt sah sich Koenig & Bauer mit zwei zentralen Problemen konfrontiert:

  • Hohe Lizenzgebühren für bestehende Software-Tools.
  • Lange Entscheidungswege, die die Einführung neuer Lösungen verzögerten.

Die Kombination aus hohen Kosten und langsamen Prozessen hemmte die digitale Transformation und ließ das Unternehmen nach einer schlankeren Alternative suchen.

Der interdisziplinäre Hackathon – Vorgehensweise und Ergebnis

Teamzusammensetzung

Ein interdisziplinäres Team aus Fertigungsmitarbeitern, Prozessverantwortlichen und Fachkräften aus anderen Bereichen wurde gebildet. Wichtig war, dass keine klassischen IT-Experten Teil des Teams waren – die Idee war, die Digitalisierung von den operativen Mitarbeitenden selbst in die Hand zu geben.

Ablauf des Hackathons

  • Definition einer klaren Zielsetzung: Entwicklung eines KI-basierten Cockpits, das Daten für alle Fertigungsbereiche bereitstellt.
  • Zusammenstellung von Datenquellen und Festlegung der wichtigsten Kennzahlen.
  • Intensive Ideen- und Prototypen-Phase innerhalb weniger Tage.
  • Präsentation der Ergebnisse und Auswahl des vielversprechendsten Ansatzes.

Das Ergebnis war ein funktionsfähiges, fertigungsübergreifendes Cockpit, das bereits im Herbst 2025 beim Industrial Benchmark Summit vorgestellt wurde. Bastian Ballmann, Leiter Maschineninstandhaltung, berichtete dort von den ersten Umsetzungsschritten.

Das fertigungsübergreifende Cockpit – Funktionen und Nutzen

  • Ein zentrales Dashboard, das Echtzeit-Daten aus allen Fertigungsbereichen visualisiert.
  • KI-gestützte Analysen zur Vorhersage von Wartungsbedarf und Optimierung von Produktionsabläufen.
  • Benutzerdefinierte Ansichten für unterschiedliche Rollen – von Bedienern bis zu Führungskräften.
  • Keine zusätzlichen Lizenzkosten, da die Lösung auf bestehenden Unternehmensdaten basiert.

Durch die direkte Einbindung der Mitarbeitenden entstand ein hohes Maß an Akzeptanz und ein schnelleres „Go-to-Market“.

Warum die Methode besonders für kleinere und mittlere Unternehmen geeignet ist

Studien und Marktanalysen belegen, dass KI-Lösungen erhebliche Effizienzgewinne für KMU ermöglichen:

  • Erwartete Effizienzsteigerung durch KI: 30 % (2023, durchschnittliche Schätzung).
  • Anstieg der KI-Nutzung in KMU: 25 %.
  • 70 % der Unternehmen, die Hackathons durchführen, berichten von erfolgreichen Technologie-Implementierungen.

Diese Zahlen untermauern die Aussage, dass auch kleine Unternehmen von einfachen, kostengünstigen KI-Lösungen profitieren können. Bastian Ballmann betont: „Ich sehe bei den Kleinen und Mittelständlern die größte Chance.“

Der folgende Abschnitt ergänzt die genannten Fakten um weitere Details aus den bereitgestellten Studien:

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Laut einer aktuellen Studie wird ein Anstieg in der KI-Nutzung um 25 % für 2023 prognostiziert. Diese Technologie bietet nicht nur die Möglichkeit, Kosten zu senken, sondern auch Prozesse zu optimieren und somit die Effizienz deutlich zu steigern. Besonders KMU profitieren von Lösungen, die ohne hohe IT-Kosten realisierbar sind und gleichzeitig auf die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.

Hackathons haben sich als bewährtes Instrument zur Förderung von Innovationen in Unternehmen etabliert. Über 70 % der Unternehmen, die solche Events durchführen, berichten von erfolgreichen Implementierungen neuer Technologien. Diese Ergebnisse unterstützen die These, dass der Ansatz von Koenig & Bauer als Erfolgsmodell für KMU dienen kann, indem er Mitarbeitermotivation und interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Vordergrund rückt.

Risiken und Gegenmaßnahmen

Obwohl die Methode vielversprechend ist, gibt es potenzielle Risiken, die insbesondere bei KMU beachtet werden müssen:

  • Risiko der Überforderung: Die Einführung neuer Technologien erfordert Schulungen und kann zu Widerständen führen.
  • Begrenzte Ressourcen: KMU verfügen oft über weniger Personal und Budget für umfangreiche Trainingsprogramme.

Gegenmaßnahmen, die im Projekt berücksichtigt wurden, umfassen:

  • Schrittweise Einführung mit begleitenden Workshops.
  • Einbindung von „Power-Usern“ aus dem operativen Bereich als Multiplikatoren.
  • Klare Kommunikation der Nutzen und schnellen Erfolge, um Akzeptanz zu schaffen.

FAQ

Was sind Hackathons und wie funktionieren sie?

Hackathons sind kreative Workshops, in denen interdisziplinäre Teams innerhalb kurzer Zeit innovative Lösungen entwickeln. Diese Events fördern Zusammenarbeit und die praktische Anwendung technischer Fähigkeiten.

Fazit

Der Hackathon bei Koenig & Bauer demonstriert, wie ein interdisziplinäres Team ohne klassische IT-Experten ein leistungsfähiges, KI-basiertes Cockpit entwickeln kann. Die erzielten Effizienzgewinne von bis zu 30 % und die hohe Erfolgsquote von Hackathons (70 %) zeigen, dass diese Vorgehensweise besonders für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv ist. Trotz möglicher Risiken wie Mitarbeitenden-Überforderung lassen sich durch gezielte Schulungen und schrittweise Implementierung nachhaltige Vorteile realisieren. Unternehmen, die ihre digitale Transformation eigenständig vorantreiben wollen, finden in diesem Modell ein praxisnahes und kosteneffizientes Beispiel.

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