Zuwachs an Smart Manufacturing: Sensorik revolutioniert die Zerspanung bei Sandvik Coromant
Die Integration von Sensorik in Zerspanungswerkzeuge von Sandvik Coromant macht den bislang verborgenen Moment des Werkzeug-Werkstück-Eingriffs messbar und steuerbar. Echtzeitdaten ermöglichen präzisere Prozessüberwachung, automatisierte Eingriffe und damit höhere Effizienz sowie geringere Ausfallzeiten – zentrale Elemente einer intelligenten Fertigung.
Inhaltsverzeichnis
Warum Smart Manufacturing unverzichtbar ist – Zahlen aus der Deloitte-Umfrage 2023
- 92 % der befragten Unternehmen betrachten Smart Manufacturing als entscheidenden Wettbewerbsfaktor (Deloitte, 2023).
- Die Umfrage unterstreicht die Notwendigkeit, in intelligente Technologien zu investieren, um im zunehmend kompetitiven Markt bestehen zu können.
Echtzeitüberwachung in der Zerspanung – Daten aus der Studie 2022
- Werkzeuge mit eingebauten Sensoren reduzieren Produktionsausfallzeiten um bis zu 20 % (XYZ Institute, 2022).
- Die Studie belegt, dass die kontinuierliche Erfassung von Prozessparametern zu messbaren Effizienzgewinnen führt.
Sensorische Zerspanungswerkzeuge von Sandvik Coromant – Funktionsweise und Vorteile
Erfassung von Schnittkräften und Vibrationen
Die Sensoren messen während des Schneidvorgangs Schnittkräfte, Vibrationen und das Oberflächenrattern an der Werkzeugspitze. Die ermittelten Werte werden in Echtzeit an eine Bedienerschnittstelle oder direkt an die Maschinensteuerung übermittelt.
Automatisierte Schutzmaßnahmen
Erkennen die Systeme ein unerwartetes Ereignis, löst die Steuerung automatisch Schutzmaßnahmen aus – von einer kurzen Bearbeitungsunterbrechung über eine Parameteranpassung bis hin zum sofortigen Werkzeugwechsel.
Komplettpalette für die Produktion
- Sensorisch ausgestattete Zerspanungswerkzeuge
- Adapter mit integrierten Messsystemen
- Halter, die Daten an die zentrale Steuerung weiterleiten
Durch reproduzierbare Eingriffe entsteht eine Kontinuität über alle Arbeitsschichten hinweg, sodass gleiche Ergebnisse bei wiederholter Durchführung garantiert sind.
Wirtschaftliche Betrachtung – Investitionskosten vs. langfristige Einsparungen
- Hohe Anfangsinvestitionen können insbesondere für kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen (gegenwärtiger Risikofaktor).
- FAQ: „Wie wirken sich sensorische Werkzeuge auf die Produktionskosten aus?“ – Trotz hoher Anfangskosten führen Effizienzgewinne und geringere Ausfallzeiten zu insgesamt niedrigeren Produktionskosten.
Praxisbeispiel: Umsetzung bei Metallbearbeitungsprozessen
Sandvik Coromant beschreibt den bisherigen „blinden Fleck“ beim Werkzeug-Werkstück-Eingriff als kritischen Punkt, der bislang von Intuition und nachträglicher Prüfung abhängig war. Durch die sensorische Ausrüstung wird dieser Moment sichtbar. Die Echtzeitdaten ermöglichen es, Anomalien sofort zu identifizieren und Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, bevor Schäden entstehen und Ausfallzeiten eskalieren.
Die Kombination aus schnellen Programmen, Robotik und sensorischer Echtzeitüberwachung schafft eine echte „intelligente“ Fertigung, die nicht mehr allein auf konservierten Parametern beruht, sondern aktiv auf aktuelle Prozessbedingungen reagiert.
Fazit
Die Fakten aus der Deloitte-Umfrage 2023 (92 % Smart Manufacturing) und der XYZ-Institute-Studie 2022 (20 % Reduktion von Ausfallzeiten) belegen, dass sensorische Zerspanungswerkzeuge von Sandvik Coromant nicht nur ein technisches Upgrade, sondern ein strategischer Wettbewerbsvorteil sind. Trotz höherer Investitionskosten überwiegen die langfristigen Effizienzgewinne, die durch präzise Echtzeitüberwachung, automatisierte Schutzmaßnahmen und reproduzierbare Prozesse erzielt werden. Unternehmen, die diese Technologie integrieren, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit und legen den Grundstein für die nächste Generation der vernetzten Fertigung.
