Nach der ersten großen industriellen Revolution, der Industrie 1.0, wo die ersten Maschinen entwickelt worden sind, die die Arbeitswelt revolutionierten, begann am Ende des 19. Jahrhunderts die zweite industrielle Revolution, die Industrie 2.0. Durch die Einführung der Elektrizität als Antriebskraft wurden Akkordarbeit am Fließband populär. Später folgen die ersten Automobile (Im frühen 20. Jahrhundert) und auch die Produktionshallen wurden stetig weiterentwickelt und immer mehr und mehr automatisiert. Ergo: Die menschliche Arbeitskraft nahm weiter an Bedeutung ab und Maschinen übernahmen wichtige Produktionsteile.

Die Industrie 2.0 und deren Entwicklung

Begonnen hat die zweite industrielle Revolution ca. 1880 bis 1890. In diesem Zeitraum wurde die Elektrizität für den Antrieb der Maschinen entdeckt, sodass die Dampfmaschinen durch Maschinen mit Elektrizität ersetzt worden sind. Die Fabrikhallen konnten dadurch in Rekordzeit am Fließband produzieren. Daher auch noch heute der Begriff „Fließbandarbeit“. Auch die Automobilindustrie hatte in diesem Zeitalter ihren Startschuss und die Telekommunikation hat ihren ersten wichtigen Meilenstein erreicht. Die Produktion wurde in einzelne Arbeitsschritte nun unterteilt, woraus sich auch eine Revolution auf dem Arbeitsmarkt ergab. Nun wurden spezialisierte Arbeitskräfte benötigt. Egal ob damals oder heute, der Fachkräftemangel war schon immer ein Thema. Doch was wurde alles in der Industrie 2.0 entwickelt? Das finden Sie im Detail im nächsten Abschnitt.

H2) Was wurde in der Industrie 2.0 entwickelt?

Wie bereits erwähnt, war eine bedeutsame Entwicklung der Einsatz von Elektrizität bei den Maschinen. Durch die Elektrizität wurden viele Vorgänge beschleunigt, sodass die Massenproduktion in Fließbandarbeit entstand. Des Weiteren wurden durch unter anderem Henry Ford die ersten Automobile entwickelt und produziert. Die ersten Autos waren geboren und zunächst zwar noch nicht massentauglich, aber wie wir alle wissen, hat sich auch das mit der Zeit ergeben. Aber auch die Büroarbeitsplätze erfuhren eine rasante Weiterentwicklung. Die Kommunikation bestand nun nicht mehr ausschließlich aus Briefen, sondern durch Telefone und Telegramme als Kommunikationsmittel. Dieser Zustand beschleunigte die Arbeitsprozesse deutlich. Auch Schreibmaschinen kamen nun vermehrt zum Einsatz, sodass die ersten Bürodamen diese für die Kommunikation nutzen konnten. (Man muss dazu sagen, dass die Erfindung der Schreibmaschine länger zurück liegt, der massentaugliche Einsatz fand aber erst in der Industrie 2.0 statt.

Diese Erfolgsfaktoren der Industrie 2.0 waren auch die ersten Schritte der Globalisierung. Die Produktion wurde automatisiert verarbeitet und auch der Verkehrt entwickelte sich rasant weiter. So wurde nun erstmals massenhaft über Kontinente hinweg transportiert.

Abschließende Worte

Die Industrie 2.0 war eine prägende Zeit. Die Telekommunikation, die wir heute kennen, hat damals ihren Anfang genommen. Und auch die Einführung des Fließbands im Jahr 1913 durch Henry Ford hat einen Meilenstein ins Rollen gebracht. Wir verdanken der Industrie 2.0 sehr viel. Denn ohne Telegramme, Automobile, elektrische Motoren und auch massentaugliche Schreibmaschinen, wären wir heute nicht da wo wir stehen. Die Industrie 2.0 hat also nicht nur die Industrie, sondern viele Bereiche mitentwickelt und revolutioniert. Dank der ersten Schritte der Globalisierung wurde der Austausch von Gütern vereinfacht. Ein bedeutender Schritt für die Menschheit.

Doch wie ging es nach der Industrialisierung 2.0 weiter?

Erfahren Sie in unserem dritten Artikel alles über die Industrie 3.0 – Eine Industrie, die wir teilweise selbst erlebt haben.

One thought to “Die Industrie 2.0 – Die Entwicklung der Industrie”

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