Bei der Fülle von E-Mails, die von Unternehmen eingehen, die versuchen, ihre Produkte zu verkaufen, haben Sie sich vielleicht schon einmal überfordert gefühlt. Es gibt derzeit keine Branche, in der E-Mail-Marketing nicht als Verkaufsmethode eingesetzt wird, sei es im B2C- oder B2B-Markt. Einer Studie besagt, dass für jeden in E-Mail-Marketing investierten Dollar 38 Dollar erwirtschaftet werden.

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, ein hervorragendes Mailing-Erlebnis zu bieten. Wenn Ihre E-Mails nicht korrekt formatiert sind oder uninteressante Inhalte enthalten, werden sie wahrscheinlich in der Versenkung verschwinden! Bei der Vorbereitung auf diese Aufgabe ist es wichtig, einige grundlegende Richtlinien zum Datenschutz zu befolgen – andernfalls könnte es zu Abmahnungen kommen. B2B-Vermarkter sollten vor allem technisch korrekte Umsetzung und originellen Content bieten. Das sind die Grundpfeiler des Erfolgs.

Zwischenfazit: Heutzutage gibt es so gut wie keine Branchen mehr, in der das E-Mail-Marketing nicht als Verkaufsmethode eingesetzt wird. Das heißt, dass potenzielle Kunden sich auch schnell von den vielen Mails überwältigt fühlen können! Daher ist es wichtig, nicht nur die Datenschutzmaßnahmen einzuhalten, sondern auch deine E-Mails richtig zu formatieren.

Der Unterschied zwischen B2C und B2B

Der Unterschied zwischen B2C-E-Mails (Business-to-Consumer) und B2B-E-Mails besteht darin, dass erstere an Privatkunden gerichtet sind. B2B-E-Mails gehen von Unternehmen zu Unternehmen. Grund für diese Unterscheidung liegt in der Art und Weise, wie sie sich an ihre Zielgruppen wenden. Emotionale Gründe kommen zum Tragen, wenn sie sich direkt an Menschen wenden. Preis oder Rationalität kommen ins Spiel, wenn sie branchenübergreifend kommunizieren.

Die Hauptunterschiede der beiden sind folgende:

Im B2B-Bereich ist das Geschäftsfeld kleiner und spezifischer. Es ist sehr wichtig, dass Ihre E-Mail-Liste nicht zu groß ist. Die Größe dieses Pools kann sich darauf auswirken, wie viele Personen E-Mails von Ihnen erhalten. Natürlich nur in Übereinstimmung mit den GDPR-Richtlinien!

Der Einsatz von Inhalten im B2B-E-Mail-Marketing ist auch hier wichtig, um Fachleute zu informieren und Kaufanreize zu bieten. So hat auch das Content-Marketing eine Bedeutung, denn durch Storytelling oder Videos können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe ergattern!

Der Tonfall im B2B-E-Mail-Marketing sollte formell sein. Viele Start-ups sprechen ihre Kunden und Partner heute mit dem Vornamen an, was ihnen hilft, authentisch zu wirken. Gleichzeitig bewahren sie Professionalität. Schließlich sollte das Erscheinungsbild immer dem Eindruck entsprechen, den Sie von sich selbst vermitteln wollen. Andererseits sollte B2B-E-Mail-Marketing nicht zu leger oder unprofessionell wirken, schließlich geht es immer noch ums Geschäft.

Das B2B-E-Marketing und die DSGVO

Um die Einhaltung der DSGVO zu gewährleisten, muss unbedingt eine Verteilerliste eingerichtet und gepflegt werden. Das ist heute eine Selbstverständlichkeit! Unterschätzen Sie nicht, wie wichtig dieser Schritt beim Versand von Newslettern oder anderem E-Mail-Marketingmaterial ist. Seit dem 25. Mai 2018 gelten diese gesetzlichen Regeln sowohl für den B2B- wie auch dem B2C-Bereich.

Die E-Mail-Adresse ist für den Versand von E-Mails erforderlich. Die anderen personenbezogenen Daten dürfen nur mit der aktiven und freiwilligen Zustimmung der Nutzer erhoben werden. Das heißt, dass automatisch gesetzte Haken illegal sind. Weitere Informationen können später nicht ohne vorherige Zustimmung hinzugefügt werden!

Um sicherzustellen, dass sie relevante E-Mails von Ihnen erhalten, sollten Unternehmen ein Double-Opt-in-Verfahren einrichten. Bei dieser Methode meldet sich jemand zunächst für Ihren Newsletter an, indem er seine Kontaktinformationen auf der Website oder über ein Online-Formular ausfüllt. Wenn diese Personen dann Bestätigungs-E-Mails mit einem Link erhalten, um die Teilnahme zu bestätigen, ist erst klar, dass sie Teil Ihrer Mailing-Liste ist. Das Werbeziel und die Art des Mailings sollten für die Empfänger spätestens in der Bestätigungsmail ersichtlich sein.

All das mag im ersten Moment einschüchternd wirken, aber was sich zunächst nach einer Menge anhört, hat auch einige Vorteile: Sie stellen sicher, dass diejenigen, die sich angemeldet haben, sich tatsächlich dafür interessieren, ihre wöchentlichen Newsletter zu bekommen!

Mails, die Aufmerksamkeit erregen

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Nachdem Sie sich mit Ihren E-Mail-Listen und die DSGVO beschäftigt haben, können Sie nun zu dem eigentlichen Teil Ihrer Mails kommen! Zu Beginn ist es wichtig, sich Gedanken darüberzumachen, welche Botschaft oder welches Ziel Ihr Unternehmen mit dem Newsletter erreichen möchte. Dies wird den Ton für alle zukünftigen Inhalte vorgeben, die innerhalb dieser Grenzen erstellt werden. Sie können so sicherstellen, dass alle E-Mails speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind!

Hier sind einige Tipps und Ideen für das B2B Marketing:

  • B2B-Unternehmen haben regelmäßig mit komplizierten Produkten und Dienstleistungen zu tun. Machen Sie Ihr Produkt für die Empfänger Ihrer Mailings verständlich, indem Sie Beispiele und reale Fälle aus dem Arbeitsalltag Ihres Unternehmens verwenden.
  • Testimonials: Was haben Kunden über Ihr Produkt zu sagen? Gerade im B2B-E-Mail-Marketing ist es eine gute Idee, echte Menschen zu Wort kommen zu lassen und die Vorteile Ihrer Dienstleistungen aufzuzeigen. Das können neben den Kunden auch Kooperationspartner und Firmen sein.
  • Gratisangebote und Tests: In der Geschäftskundenwelt sind die Kosten wichtiger als im B2C-Bereich. Wenn Sie potenziellen Kunden Rabatte anbieten, sinkt die Hemmschwelle zum Kauf. Ihre Zielgruppe ist eher bereit, ein Produkt zu kaufen. Ähnlich verhält es sich mit Produktdemonstrationen oder Produktproben. Ihre potenziellen Kunden können ihr Angebot testen und sich selbst davon überzeugen.
  • In bestimmten Branchen, wie z. B. der Naturwissenschaft oder der Technik, ist es für das B2B-E-Mail-Marketing ideal, Forschungsergebnisse zu den Produkten zu versenden. Es gibt wohl kaum ein überzeugenderes Argument als gesicherte Fakten.
  • B2B-Unternehmen sind auf Netzwerke angewiesen, um erfolgreich zu sein. Bauen Sie Social-Media- und Sharing-Buttons in Ihre E-Mails ein, damit die Leser interessantes Material in Ihren sozialen Netzwerken wie Facebook- oder LinkedIn-Profilen teilen können. So können Sie Ihre Reichweite erhöhen und genau die Zielgruppe erreichen, die Sie wollen!
  • Hier sind einige Dinge, die Sie vermeiden sollten: B2C- und B2B-E-Mail-Marketing sind beide betroffen. Es kann nicht oft genug erwähnt werden: Vermeiden Sie Anhänge und riesige Bilder. Diese führen oft dazu, dass Ihre E-Mails eher im Spam-Ordner als im Posteingang landen.

Fazit: Das E-Mail Marketing wird garantiert zum Erfolg, wenn es richtig angewandt wird!

Das E-Mail Marketing Tool ist inzwischen auf der ganzen Welt weit verbreitet. Derjenige der es richtig zu gebrauchen weiß, hat hier definitiv, im B2B als auch im B2C Bereich, einen riesigen Vorteil. Vor allen sollte man heutzutage die DSGVO nicht unterschätzen. Schicken Sie den Kunden erst eine Konfirmationsmail, bevor sie von irgendwelchen Produkten abgesprochen werden. Das mag viel Arbeit sein, aber Sie stellen so sicher, dass die Leute, die sich z. B. für den Newsletter anmelden, diese auch wirklich lesen möchten! Achten Sie darauf, dass sie nicht mit zu vielen und zu großen Bildern gepackt werden, da sie dadurch schnell im Spam-Ordner landen.