Die Geschichte des Big Business hat seinen Ursprung in den vereinigten Staaten von Amerika. In denen die Industrieprodukte gefördert wurden und das Timing perfekt war.

Im 19. Jahrhundert stammten über 85 % jeglicher amerikanischen Industrieprodukte aus dem Norden, solange der Westen sie mit Ressourcen ausrüstete, während sich der Süden mit Kriegsfolgen befasste. Seit 1890 entwickelte sich das amerikanische Bruttosozialprodukt 50 Jahren lang um 4 Prozent jährlich. Noch nie in der Geschichte dauerte eine Phase des fortlaufenden Wachstums so lange.

Auch am Anfang des 20. Jahrhunderts wuchsen große Korporationen. Sie erobern den ganzen US Markt und zerstören ihre kleineren Konkurrenten. Das war eine sehr schwierige Zeit für die amerikanische Bevölkerung. Eine Zeit der Armut. Die großen Korporationen hatten Probleme mit dem US Gesetz, denn ohne Konkurrenz konnten sie die Preise ihrer Produkte steigern. Die Preise stiegen, aber die Produktion wurde limitiert. So ein Handel war natürlich illegal in den USA.

Industrierevolution brachte Milliarden von US-Dollar ins Rollen

Ein großer Meilenstein für die US Industrie ist die Erfindung des Automobils. Erste Ideen und Versuche fingen im 19. Jahrhundert in Europa an. Trotzdem galten Autos als eine Erfindung der amerikanischen Techniker und Ingenieure die das Auto, das in der damaligen Zeit als ein Privileg und Luxus der ganz Reichen bezeichnet wurde, auch für die Öffentlichkeit verfügbar machten. In den kommenden Jahrzehnten wächst die Autoindustrie in den USA und wird zu einer Industrierevolution, die Milliarden wert ist. 

Die Konzerne General Motors und Ford sind die zwei großen Spieler in dieser Geschichte. Für die Herstellung der Autos hatten die Konzerne alles, was man dafür benötigten, in ihrem eigenen Land (USA). Die Stahlindustrie wuchs auf 24 Millionen Tonnen jährlich. Erdöl als eine wichtige Komponente der Autoindustrie wuchs auf 250 Millionen Barrel jährlich. 

Doch eine große Sorge bereitete der Mangel an Handwerkerkräften. Diese wiederum waren für die hohen Kosten zuständig. Fast Hälfte der Autounternehmen scheiterte wegen der hohen Kosten. Sie wurden gezwungen ihre Produktion zu schließen. Doch die Autoindustrie wuchs immer mehr. In den 70er Jahren waren in USA die größten Autohersteller und erwirtschafteten Milliarden von US-Dollar. Die amerikanische Wirtschaft wurde immer größer, dank der genialen Köpfen vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Die bekanntesten Big Business Unternehmen

Im Rahmen der Industrialisierung gründeten sich im US-amerikanischen Gewerbe enorme Gesellschaften, welche die kleineren Unternehmen mit deren Preisen niederdrückten. Kartelle bildeten sich, ganze Industriezweige examinierten und setzten den freien Wettstreit außer Gefecht. Um nur einige Industriegiganten zu nennen: Stahlfreiherr Andrew Carnegie, Bankier John Pierpont Morgan, der „Eisenbahnkönig“ Cornelius Vanderbilt und weitere.

Ein beeindruckend großes Vermögen machte sich Andrew Carnegie, denn damals war die Eisen- und Stahlindustrie das Herzstück der Industrialisierung. Dann verkaufte er seinen Betrieb an den Banker J. Pierpoint Morgan, der sich sogar im selben Jahr mit elf weiteren Stahlbetrieben zur „United States Cooperation“ zusammenfügte.

Ein anderes Großunternehmen trug den Namen „Standard Oil Company“ vom Gründer John Rockefeller. Dieses Unternehmen zeichnete sich dadurch aus, dass es alle Vorgänge selbst machte – vom Abbau des Rohstoffs über Güterverkehr, Veredlung und Verpackung bis hin zum Verkauf. Mit der Zeit beherrschte dieser Betrieb nicht nur den landesweiten Ölmarkt, sondern auch den europäischen und lateinamerikanischen. Sie bestach die Administration und Politiker, setzte sogar die „Antitrust“-Gesetzgebung durch, legte enorme Gewinne zusammen, zerstörte seine Konkurrenz und stürzte viele Menschen in Armut.