Nachdem die ersten Schritte im Bereich der Telekommunikation und Globalisierung durch die Industrie 2.0 eingeläutet worden sind, begann vor ca. 40 Jahren die Industrie 3.0 – also die dritte industrielle Revolution. Dieses industrielle Zeitalter war von Informationstechnik und Automatisierung geprägt. Zwar haben schon im Vorfeld, in den 1940er Jahren die ersten Unternehmen Computer zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt, richtig begann diese Entwicklung aber erst in den 1970er Jahren.

Doch wie hat sich die Industrie 3.0 entwickelt und was wurde in diesem industriellen Zeitalter entwickelt. Das alles und mehr erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Die Industrie 3.0 und deren Entwicklung

Als Vordenker zur Industrie 3.0 gilt der deutsche Ingenieur Konrad Ernst Otto Zuse. Dieser hat bereits im Jahr 1941 den ersten funktionierenden Computer entwickelt. Den sogenannten „Z3“. Der Z3 gilt auch bis heute als erster funktionierende Computer der Welt und war programmgesteuert, vollautomatisch und auch frei programmierbar. Hierbei muss man erwähnen, dass der Z3 zunächst nur ein Prototyp war. Erst durch die Vermietung des Z4 (Den Nachfolger des Z3) an die ETH in Zürich handelte es sich um die erste kommerzielle Nutzung eines Computers.

Daraufhin folge eine rasante Entwicklung. Das Zeitalter des Computers hat begonnen. Die Entwicklungszyklen wurden mit der Zeit immer kürzer, die Technik immer schneller und besser (Das kennen wir auch heute von den Smartphones und der digitalen Revolution – Mehr dazu in dem Artikel Industrie 4.0).

In den 1970er Jahren begann erst die eigentliche dritte industrielle Revolution. Automatisierung durch Elektronik und Informationstechnik stand im Fokus. Zunächst wurden noch große Rechenmaschinen eingesetzt, welche mit der Zeit und gerade in den 1980er Jahren durch die sogenannten Personal-Computer („PC“) ausgetauscht worden sind. So war es zum ersten Mal möglich, dass in den Büros und im Haushalt Computer genutzt werden konnten. Hier kam vor allem der sogenannte Commodore zum Einsatz, der in den 1980er- und frühen 1990er Jahren den Markt für Heimcomputer beherrschte.

Während dieser Zeit wurden auch die ersten digitalen Riesen gegründet. Bill Gates gründete die Firma Microsoft, deren Software bis heute auf den meisten Computern im Einsatz ist und Steve Jobs gründete quasi fast parallel die Firma Apple.

Was wurde in der Industrie 3.0 entwickelt?

Wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, war die Industrie 3.0 von Computern und Automatisierung geprägt. Das Zeitalter steht voll und ganz für Schnelllebigkeit und Informationstechnik. Durch die ersten Heimcomputer war es den Leuten möglich, ihre Arbeit auch von Zuhause aus zu verrichten. Die Schreibmaschine, die im 2. industriellen Zeitalter noch im Einsatz war, wurde durch den Heimcomputer ausgetauscht und auch das Internet kam auf den Markt.

Noch heute profitieren wir von den Entwicklungen aus diesem industriellen Zeitalter und viele der Technologien von damals kommen noch heute zum Einsatz.

Abschließende Worte

Abschließend lässt sich sagen, dass die Industrie 3.0 eine Wende in der Arbeitswelt eingebracht hat. Schreibmaschinen wurden ersetzt. Die Technik und die Arbeitsprozesse wurden automatisiert und allgemein wurde das Leben durch die neuen Technologien schnelllebiger. Dank Menschen wie Bill Gates und Steve Jobs, haben wir heute den Heimcomputer, der nicht mehr wegzudenken ist. Doch wie ging es weiter? Das erfahren Sie im Artikel über die Industrie 4.0.

One thought to “Die Industrie 3.0 – Die ersten Computer”

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