In Zeiten von ständig steigender Nutzung mobiler Geräte ist die Performance einer Website entscheidend für den Erfolg. Eine langsame Seite wird oft gleich wieder verlassen und schlechte User Experience kann sich negativ auf das Ranking bei Google & Co. auswirken.

Ladezeiten von Websites also sind ein wichtiges Kriterium, das entscheidend für den Erfolg einer Website sein kann. Mit den richtigen Methoden und Tricks kannst du die Ladezeit deiner Website deutlich verbessern und so deinen Besuchern ein besseres Nutzererlebnis bieten. In diesem Artikel wirst du lernen, was Performance ist und warum sie so wichtig ist. Zudem erfährst du, wie man Ladezeiten misst und typische Fehler vermeidet.

Was ist Performance und warum ist sie wichtig?

Wir alle wissen, dass die Performance einer Website entscheidend ist. Doch was genau versteht man eigentlich unter dem Wort und warum ist sie so wichtig? Die Performance einer Website bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der eine Seite geladen wird und den Speicherbedarf, den sie hat.

Dabei spielen sowohl technische Faktoren (z. B. Server-Konfiguration) als auch das Design der Website (z. B. Bildoptimierung) eine Rolle. Kurz gesagt: Je schneller eine Seite lädt und je weniger Ressourcen sie benötigt, desto besser ist ihre Performance.

Es gibt viele Gründe, warum die Performance einer Website wichtig ist: Sie beeinflusst etwa die User-Experience – also ob Nutzer gerne oder selten auf einer bestimmten Seite landen und ob sie diese weiterempfehlen. Auch Suchmaschinen bewerten die Geschwindigkeit von Websites mit in ihren Rankings – je schneller, desto besser!

Wie misst man Performance, was sind die relevanten Kennzahlen?

Die Performance einer Website kann grundsätzlich anhand zweier Kategorien gemessen werden: durch die Ladezeiten der einzelnen Elemente und durch die Geschwindigkeit, mit der sich die Website auf unterschiedlichen Endgeräten rendern lässt. Anhand dieser beiden Kategorien können verschiedene Kennzahlen berechnet werden, um die Performance zu messen.

Die relevantesten Kennzahlen sind in der Regel die Ladezeit der Startseite sowie der wichtigsten Unterseiten, die Zeit bis zur Interaktivität (Time To Interactive, TTI), der First Contentful Paint sowie die First Meaningful Paint-Zeit (FP).

Welche Fehler können zu langsamen Ladezeiten führen?

Es gibt viele verschiedene Ursachen, die zu langsamen Ladezeiten führen können. Darunter fallen sowohl technische Aspekte wie eine schlechte Webhosting-Infrastruktur oder ein veraltetes Content-Management-System (CMS) als auch designbedingte Faktoren wie ein zu großes oder schlecht optimiertes Bildformat oder ein unübersichtlicher und damit unoptimierter Aufbau der Website-Struktur.

Auch das Einbinden von externen Ressourcen wie Videos, Social Media Buttons oder Google Analytics Tracking Codes kann die Performance negativ beeinflussen, da diese Inhalte oft von den Servern der jeweiligen Dienste geladen werden und so die Ladezeit der Website verlängern. Für die Verbesserung ist es also wichtig, sowohl technische als auch designbedingte Ursachen von schlechter Performance zu identifizieren und anzugehen.

Wo liegen die typischen Verbesserungspotenziale bei der Gestaltung einer Website?

Nach einer genauen Analyse blitzen meistens die ein oder anderen Fehlerquellen auf der Webseite auf, welche sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit auswirken. Die ideale Lösung in diesem Fall wäre die Abgabe dieser Mission an die Elbephant Webdesign Agentur, dem Experten auf diesem Gebiet. Alternativ gibt es aber auch einige Stellschrauben, an denen du selbst drehen kannst, um die Performance auf ein neues Level zu heben. Einige davon stellen wir dir in diesem Abschnitt vor.

  1. Reduziere die Dateigröße deiner Bilder

Ein wesentlicher Faktor, der die Ladegeschwindigkeit einer Website beeinflusst, ist die Dateigröße der verwendeten Bilder. Daher solltest du bei der Optimierung deiner Website unbedingt darauf achten, dass alle verwendeten Bilder möglichst klein gehalten sind. Eine einfache Möglichkeit, die Dateigröße deiner Bilder zu reduzieren, ist das Komprimieren dieser mit einem geeigneten Tool.

  • Verwende ein gutes Webhosting

Damit deine Website schnell und störungsfrei läuft, ist ein leistungsstarkes Hosting unerlässlich. Achte bei der Auswahl deines Anbieters daher auf ausreichende Leistungsreserven und regelmäßige Aktualisierungen. Ebenso wichtig ist die Wahl eines schnellen Webservers mit entsprechenden Leistungsmerkmalen.

  • Minimiere den Code deiner Website

Je mehr Code auf deiner Website enthalten ist, desto länger dauert es in der Regel, bis diese vollständig geladen ist. Um deine Website zu optimieren, ist es also unerlässlich, den Code möglichst zu reduzieren. Ein einfaches Mittel dazu ist die Verwendung eines geeigneten Code-Minimierungs-Tools.

  • Optimiere deine CSS- und JavaScript-Dateien

Auch CSS- und JavaScript-Dateien können entscheidend für die Ladegeschwindigkeit deiner Website sein. Daher solltest du bei der Optimierung deiner Website unbedingt darauf achten, diese möglichst effizient zu gestalten. Eine einfache Möglichkeit, CSS- und JavaScript-Dateien zu optimieren, ist die Verwendung eines geeigneten Optimierungs-Tools.

  • Reduziere die Anzahl der angefragten Dateien

Je mehr Dateien auf deiner Website enthalten sind, desto länger dauert es in der Regel, bis diese vollständig geladen ist. Achte bei der Optimierung also unbedingt darauf, die Anzahl angefragter Dateien zu reduzieren. Dies kannst du erreichen, indem du unnötige Grafiken und andere Mediendateien entfernst.

  • Setze auf Content Delivery Networks (CDNs)

Ein CDN ist ein Netzwerk, das Inhalte wie Grafiken, Videos oder Skripte an die Nutzer einer Website ausliefert. Dabei greift das CDN nicht immer auf den Server der Website zurück, sondern speichert die Dateien an verschiedenen Orten ab und lädt sie je nach Standort des Users. Da Inhalte über ein CDN schneller geladen werden können, empfehlen wir dir, diese Methode für die Optimierung deiner Ladezeit zu nutzen.

Fazit – Warum sich die Optimierung lohnt!

Durch eine bessere Performance kann man nicht nur bessere Rankings in Suchmaschinen wie Google & Co. erzielen, sondern auch die Absprungrate der Besucher verringern. In vielen Fällen ist es jedoch nicht einfach, die Performance zu verbessern. Es erfordert viel Zeit und Mühe, um die richtigen Verbesserungen vorzunehmen. Wenn du dir jedoch die notwendige Zeit nimmst und die nötigen Verbesserungen durchführst, wird sich dieser Schritt langfristig mit Erfolg auszahlen.